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<title>Forum für die SBV - Re: Kürzung des Steigerungsgeldes</title>
<link>https://www.schwbv.de/forum/</link>
<description>Forum für Schwerbehindertenvertretungen (SBV)</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Re: Kürzung des Steigerungsgeldes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nochmal,<br />
die Situation hört sich in der Tat recht verzwickt an. <br />
Meines Erachtens gehört das Ganze doch rechtlich <br />
geklärt. Wenn diese Institution nicht als Arbeitgeber <br />
fungiert und somit nicht den gewöhnlichen <br />
Mitbestimmungsrechten unterliegt, stellt sich die <br />
Frage, ob es hierzu nicht schon aussagekräftige <br />
Rechtsprechungen gibt. (Die für diese Art von <br />
Einrichtungen auch gilt). Leider kann ich Dir nicht <br />
mit einem Sammelsurium von Urteilssprüchen (sind zwar <br />
im Internet - die Suche ist allerdings eine <br />
Lebensaufgabe) dienen, deshalb würde ich an Deiner <br />
Stelle mal den nächstbesten ver.di-Vertreter <br />
ansprechen, damit der Dir den besten Tip geben kann. <br />
Egal wer nun zuständig ist, ein kompetenter verdi-aner <br />
wird Dir die notwendigen Schritte aufzeigen können. <br />
Bitte schreibe doch im Forum dann auch, wie´s bei Dir <br />
weitergegangen ist, damit die anderen davon <br />
profitieren können. (Mich persönlich würd´s schon auch <br />
interessieren).<br />
Drücke Dir die Daumen, viele Grüße<br />
Sabine</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=78</link>
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<pubDate>Sat, 14 Sep 2002 18:16:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sabine Daubitzer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Kürzung des Steigerungsgeldes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
erstmal vielen Dank. Meine Person gehört nicht zu den <br />
Betroffenen. Zur Info: In diesen Werkstätten gibt es <br />
für die Behinderten nur die Vertretung von <br />
Werkstatträten. Der entsprechende Werkstattrat weiß im <br />
Grund nicht einmal ob überhaupt eine Gewerkschaft <br />
dafür zuständig ist. In einer aktuellen <br />
Pressemitteilung wurde angemerkt, daß es sich nicht  <br />
um &quot;normale&quot; Arbeitnehmer handelt. Arbeitstraining<br />
und Reha-Maßnahmen wird da genannt. Somit sind die <br />
Betroffenen recht hilflos in der Wahl ihrer Mittel.<br />
Obwohl die Arbeitsleistung finanzielle Einnahmen <br />
erwirtschaftet. Ein recht verwzickter Status. Viele <br />
sind psychisch belastet. Somit nicht unbedingt in der <br />
Lage sich gegen Profis der Betriebsleitung in Wort und<br />
Aktion zu wehren. Diese aktuelle Sache wirft eine <br />
grundsätzliche Frage auf: Wie läßt sich die scheinbar <br />
notwendige Verzahnung zwischen Werkstatträten und <br />
Gewerkschaften in der Praxis überhaupt realisieren.<br />
Für mich als Nichtbehinderten eine sehr akutelle Frage.<br />
Gerade diese Menschen brauchen direkten Kontakt zu <br />
Gewerkschaften. Besonders wenn Träger bzw. <br />
Organisationen im Hintergrund existieren die eine sehr <br />
eigene Art von Handhabung in diesen Dingen haben. </p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=75</link>
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<pubDate>Sun, 08 Sep 2002 17:28:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlev Bischof</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Kürzung des Steigerungsgeldes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kollege,<br />
ich denke mal: Wenn Dir jemand weiterhelfen kann, dann <br />
Deine Gewerkschaft. Wenn Dein Arbeitgeber die <br />
Mitbestimmungs- oder Mitwirkungsrechte unterläuft und <br />
auf &quot;normalem&quot; Verhandlungsweg keine Lösungen in Sicht <br />
sind, dann bleibt Dir meines Erachtens nur die Klage. <br />
Die Frage ist hier natürlich immer, was es bringt. <br />
Aber in dem von Dir geschilderten Fall hört sich die <br />
Sachlage ja wirklich gravierend an, so dass es einen <br />
Gedanken wert wäre. Ebenso müsste der Arbeitgeber <br />
seine Bilanzen offenlegen, so dass der Betriebsrat <br />
Einsicht erhält (in einem Wirtschaftsausschuss oder <br />
ähnlichem). Hier hättet Ihr meiner Meinung nach gute <br />
Chancen bei einer Klage (was aber natürlich eine Weile <br />
dauert, bis sie durch ist). <br />
Frag bei Deinem zuständigen Gewerkschaftssekretär <br />
nach, die können abschätzen, wie sinnvoll eine Klage <br />
ist, bzw. wie die weiteren Schritte aussehen sollen.<br />
Viel Erfolg und Ohren steifhalten<br />
Sabine</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=74</link>
<guid>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=74</guid>
<pubDate>Sun, 08 Sep 2002 16:57:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sabine Daubitzer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kürzung des Steigerungsgeldes</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Konkret wird Behinderten in einer Werkstatt für <br />
geistig und körperlich Behinderte das Steigerungsgeld <br />
für einen Zeitraum von 3 Monaten um ca. 20% gekürzt.<br />
Weiterhin entfällt das Weihnachtsgeld. Ebenfalls wurde<br />
seitens der Betriebsleitung die <br />
Werkstättenmitwirkungsverordnung(§5 Absatz 1.3) <br />
unterlaufen. Die Pflicht und das Recht auf Mitwirkung <br />
nicht gewährt. Trotz Protest des Werkstattrats wird die<br />
Kürzung in der aktuellen Lohnabrechnung umgesetzt. Die<br />
Kürzung wurde mit gestiegenen Kosten begründet und <br />
daher eine zu hohe Auszahlung für 2002 angegeben. <br />
Prüfbare Angaben zu der Kostensteigerung wurden nicht <br />
zu Verfügung gestellt. Der Anruf der Vermittlungsstelle<br />
scheint derzeit kein Diskussionspunkt zu sein.<br />
Es stellt sich die Frage was getan werden kann und ob<br />
Gewerkschaften überhaupt etwas tun können.</p>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=72</link>
<guid>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=72</guid>
<pubDate>Sun, 08 Sep 2002 13:51:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlev Bischof</dc:creator>
</item>
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