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<title>Forum für die SBV - Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet?</title>
<link>https://www.schwbv.de/forum/</link>
<description>Forum für Schwerbehindertenvertretungen (SBV)</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Also,<br />
ich habe kurz dargestellt, wie sich die gesundheitlichen Einschränkungen auf die dzt. Tätigkeit auswirken (z.B. längeres Stehen vermeiden, nachlassende Konzentrationsfähigkeit) und ergänzt, dass aufgrund dieser gesundheitlichen Beeinträchtigungen es für den MA immer schwieriger wird, die arbeitsvertraglich geschuldete Leistung zu erbringen. Aufgrund des praktizierten &quot;Schlechtleisterprinzips&quot; (betrifft MA bei denen die Leistungsmessung über einen längeren Zeitraum &lt; 100% ergibt), sehe ich deshalb den Arbeitsplatz behinderungsbedingt als gefährdet an.</p>
<p>Schöne Grüße<br />
zicko</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7362</link>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:52:48 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>zicko</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo &quot;zicko&quot;,</p>
<p>erst einmal Glückwunsch :ok: </p>
<p>Doch es wäre in solchen Fällen schön, besonders für die &quot;neuen&quot; Koll. wenn man dann auch kurz erwähnen würde, was man wo/ wie geändert hat. Also, was war nun das Entscheidende für den positiven Ausgang&gt; Worauf musste man besonders achten/ hat man besonders geachtet/ den schwerpunkt gelegt&gt; Was waren nun die Änderung gegenüber dem ersten Ansatz&gt;</p>
<p>Alles ohne die Verschwiegenheit zu verletzen aber doch so, dass die Koll. erkennen können worauf sie achten sollen! <img src="https://www.schwbv.de/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:12:39 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>hackenberger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>wollte euch nur vom aktuellen Stand berichten:<br />
Der Antrag auf Gleichstellung wurde genehmigt!<img src="https://www.schwbv.de/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> <img src="https://www.schwbv.de/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> <img src="https://www.schwbv.de/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> </p>
<p>Schöne Grüße<br />
zicko</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7358</link>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:57:36 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>zicko</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Bernhard und SBV60,</p>
<p>vielen Dank für eure Antworten.<br />
Ich werde meine Stellungnahme ein wenig abändern: weg vom Problem Outsourcing hin zu den individuellen Problemen des MA bzgl. Leistungsfähigkeit aufgrund seiner Erkrankung. Die unterschiedliche Meinung zwischen PR und mir bleibt aber und das kann ich auch vertreten.<br />
Das &quot;Schlechtleisterprinzip&quot; ist nämlich auch so ein Schlagwort welches bei uns im Haus herumgeistert.</p>
<p>Wünsche einen schönen Tag!<br />
zicko</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7322</link>
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<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 07:11:32 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>zicko</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zicko,</p>
<p>» Nun habe ich erfahren, dass wir bei folgender Frage mit dem PR nicht einer<br />
» Meinung sind:<br />
» &quot;Ist der Arbeitsplatz aufgrund behinderungsbedingter Auswirkungen<br />
» gefährdet&gt;&quot;<br />
Es ist hier nicht zwingend, dass SchwbV und BR/PR der gleichen Auffassung sind, wenn es auch vorteilhaft ist besonders wenn der AG die Gefährdung aus behinderten bedingten Gründen nicht sieht.<br />
 <br />
» Bei diesem Fall ist das Problem &quot;Outsourcing&quot; jedoch so präsent, dass da<br />
» doch mehr besteht als nur eine &quot;Befürchtung&quot;.<br />
Der  PR hat mit seiner Auffassung/ Meinung grundsätzlich einmal Recht. Denn &quot;Outsourcing&quot; ist wie auch sonstiger allgemeiner Personalabbau/ Personalabbaumaßnahmen für sich erst einmal auch keinen in der Behinderung liegender Grund der Gefährdung des Beschäftigungsverhältnisses und somit auch für sich kein Grund für eine Gleichstellung. Denn dieses trifft ja behinderte und nichtbehinderte AN in gleichem Maße. </p>
<p>Eine Gleichstellung kann nur dann erfolgen, wenn aus Gründen der Behinderung das Beschäftigungsverhältnis gefährdet ist oder ohne eine Gleichstellung ein Beschäftigungsverhältnis nicht erreicht werden kann. </p>
<p>Von &quot;Outsourcing&quot; betroffene AN sollen/müssen aber sofern es möglich ist auf anderen Arbeitsplätzen im Betrieb/ Unternehmen weiterbeschäftigt werden. Denn eine Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses (Kündigung) ist ja nur unter Beachtung des Ultima Ratio-Prinzip möglich.</p>
<p>Hier könnte sich nun als Folge des &quot;Outsourcing&quot;, also indirekt eine in der Behinderung liegende Gefährdung des Beschäftigungsverhältnisses ergeben. Nämlich dann, wenn aus Gründen der Behinderung keine anderweitige Beschäftigung im Betrieb/ Unternehmen ergibt, also aus behinderten bedingten Gründen eine Versetzung/ Umsetzung nicht möglich ist. Somit eine Gefährdung, nämlich eine Kündigung aus behinderten bedingten Gründen drohen würde. </p>
<p>Mit einer Gleichstellung dieser Gefährdung dann aber entsprechend entgegengewirkt werden kann. Dann wäre auch der Grund einer Gleichstellung nicht das &quot;Outsourcing&quot; selbst sondern die Folge hieraus. Dieses müsste dann aber auch für eine Gleichstellung entsprechend dargestellt/ begründet werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7320</link>
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<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 16:21:54 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>hackenberger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo SBV60, hallo &quot;ziko&quot;,</p>
<p>» Dann weise ich auch immer noch darauf hin, dass die<br />
» Gleichstellung nicht nur dem Kündigungsschutz dienen muss, sondern auch<br />
» schon deshalb erforderlich ist, weil sie dem Arbeitgeber ua die<br />
» Möglichkeit eröffnet, zB finanzielle Hilfen zu beantragen und den<br />
» Arbeitsplatz behindertengerecht auszustatten.<br />
Hier müsst ihr aber aufpassen, denn dieses greift aber nur, wenn ohne diese behindertengerecht Ap-Ausstattung das Beschäftigungsverhältnis gefährdet ist. Denn der Erhalt bzw. die Erreichung eines Arbeitsplatzes/ Beschäftigungsverhältnisses ist der einzige Grund für eine Gleichstellung. Also auch hier darauf hinweisen.</p>
<p>» Aber übrigens: Das wundert mich ein bißchen, dass Euer PR da nicht<br />
» mitspielt. Auch er ist für den Betroffenen da und sollte Dir doch insoweit<br />
» keine Steine in den Weg legen. <br />
Hier müsst ihr die zu vertretendende Gruppe der AN/ Beschäftigten beachten, dann versteht man die Haltung des PR/BR hier. Denn, der PR/BR ist für <strong>alle</strong> AN da. Er ist also per Gesetz (BetrVG/PersVG) allen AN gleichermaßen verpflichtet. er beurteilt also erst einmal aus dieser Stellung/ Sicht/ Zuständigkeit.</p>
<p>Die SchwbV hingegen ist &quot;nur&quot; eine MA-Vertretung für eine bestimmte Gruppe der AN. Sie bewertet damit die Fakten auf anderen Grundlagen und aus einer anderen Sicht. Sofern diese dann die behinderten bedingte Gefährdung des Beschäftigungsverhälnisses darlegt, kann der PR/BR dieser dann bestimmt auch folgen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7319</link>
<guid>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7319</guid>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 16:18:27 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>hackenberger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zicko,<br />
wenn es wirklich sich so verhält, dass der Arbeitsplatz nicht aus behinderungsbedingten Gründen gefährdet ist, dann sieht es schlecht aus mit der Gleichstellung. Jedenfalls hier im Norfen würden die AfA's den Antrag ablehnen. Ich sorge mit meiner Stellungnahme immer dafür, dass ich eine Gefährfung schildere, zB weil jemand nicht in der Lage ist, seine arbeitsvertraglich gescguldete Leistung zu erbringen, ZB weil er mehrere Pausen braucht. Dann weise ich auch immer noch darauf hin, dass die Gleichstellung nicht nur dem Kündigungsschutz dienen muss, sondern auch schon deshalb erforderlich ist, weil sie dem Arbeitgeber ua die Möglichkeit eröffnet, zB finanzielle Hilfen zu beantragen und den Arbeitsplatz behindertengerecht auszustatten.<br />
Aber übrigens: Das wundert mich ein bißchen, dass Euer PR da nicht mitspielt. Auch er ist für den Betroffenen da und sollte Dir doch insoweit keine Steine in den Weg legen. <br />
Outsourcing - vielleicht bin ich da völlig auf dem Holzwweg, aber ich glaube, dass das kein Grund für eine Gleichstellung ist, weil sie ja Behinderte genauso betrifft wie Nichtbehinderte.<br />
Viele Grüße<br />
SBV60</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7318</link>
<guid>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7318</guid>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 16:07:01 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>SBV60</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wann ist der Arbeitsplatz gefährdet?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
bin kurz vor Fertigstellung meines ersten Antrags auf Gleichstellung.<br />
Ich habe den Antrag zusammen mit dem betroffenen MA ausgefüllt.<br />
Nun habe ich erfahren, dass wir bei folgender Frage mit dem PR nicht einer Meinung sind:<br />
&quot;Ist der Arbeitsplatz aufgrund behinderungsbedingter Auswirkungen gefährdet&gt;&quot;<br />
Der MA und ich sagen &quot;Ja&quot;.<br />
Es wird zwar in den Unterlagen im Internet klar zwischen &quot;Gefährdung&quot; und &quot;Befürchtung&quot; unterschieden, ich denke aber, dass wir uns in diesem Fall irgendwo dazwischen befinden.<br />
Tatsache ist, dass für eine behinderungsbedingte Gefährdung des Arbeitsplatzes keine ausreichenden Anhaltspunkte vorliegen. <br />
Bei diesem Fall ist das Problem &quot;Outsourcing&quot; jedoch so präsent, dass da doch mehr besteht als nur eine &quot;Befürchtung&quot;.<br />
Also was soll ich tun:<br />
Gleiche Meinung wie der PR sein, oder die Meinung des MA vertreten&gt;<br />
Gibt es ein schlechtes Bild gegenüber der AfA, wenn die beiden Vertretungen in diesem Punkt differieren&gt;<br />
Wisst Ihr Rat&gt;<br />
Danke!<br />
Schönen Tag<br />
zicko</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7311</link>
<guid>https://www.schwbv.de/forum/index.php?id=7311</guid>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 09:02:24 +0000</pubDate>
<category>Gleichstellung</category><dc:creator>zicko</dc:creator>
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