Konflikt innerhalb SBV (Stellvertreter/in)
Hallo,
bin Stellvertreter.
Darf mir die eigentliche VP die Zusammenarbeit aufkündigen, jegliche Aktivität für die SBV und in einer speziellen Angelegenheit, in der ich von PR und Amtsleitung mandatiert war, untersagen und und dies unter wüsten Vorwürfen noch meinen Dienstvorgesetzten mitteilen, damit ich nicht weiterhin "Arbeitzseit für die SBV" abrechne (was ich über die allgemeinen Arbeitszeiten hinaus ohnehin nie getan habe)? Wir trennen das auch nicht.
Hintergrund: VP geht nie zu PR-Sitzungen. Ich war als PR-Nachrücker bei einer dabei. Beim Monatsgespräch mit Amtsleitung wurde der schwierige Fall eines Kollegen mit GdB besprochen. Ich brachte eine Idee ein und wurde von PR und Amtsleitung beauftragt, dahingehend tätig zu werden. Ich habe die VP telefonisch drüber informiert, er war nicht begeistert, stimmte aber zu (mit Frist zur Erledigung von 2 Tagen). Ich habe es mir vom PR aber noch schriftlich geben lassen, dass ich ein Sondermandat habe, auch die VP wurde in cc eingebunden, es kam kein Widerspruch, sondern eine Abwesenheitsnotiz. Ich habe kurz darauf den PR über erste Fortschritte in der Angelegenheit informiert. 2 min später habe ich diese Mail an VP weitergeleitet, wieder Abwesenheitsnotiz (über mind, 7 Tage in die Zukunft. 10 min später eine wütende Mail von VP, was mir einfällt, zuerst den PR, und dann erst ihn zu informieren. "Verbot" weiterer Aktivitäten. Darauf habe ich nicht reagiert.
2 Tage später eine weitere Wutmail, s. 1. Absatz. Der Witz ist, dass da ein Rattenschwanz von PR-Korrespondenz dran hing mit sensiblen Daten über den Kollegen, wie gesagt, in cc an HPR, Abteilungs- und Referatsleiter. Als ich ihn drauf ansprach, kam rotzfrech: tja , das hätte eigentlich nicht erscheinen sollen, aber so ist die moderne Technik halt.
Ich sehe das eigentlich schon so, dass ich gewählt bin und er mich nicht "absetzen" kann noch mir etwas untersagen. Wenn er das möchte, bräuchte er einen Beschluss vom Integrationsamt, oder? Wie gesagt, ich hatte ein Mandat, und eine klarere Verhinderungserklärung als eine Abwesenheitsnotiz gibt es doch eigentlich nicht (Wir sind zu wenig für eine Arbeitsteilung, trotzdem hat r mich immer wieder für Stelllungnahmen (die er dann unterschrieben hat) und Orga-Arbeiten herangezogen).
Kann ich mich sonst noch wehren? Wie seht ihr das mit der Verletzung der Verschwiegenheitspflicht?
Abgesehen davon, dass ich dieses Verhalten menschlich und kollegial für unter aller Sau halte, habe ich jetzt halt Angst, dass doch irgendwas an mir hängen bleibt, obwohl PR und SBC/HPR hinter mir stehen, und dass die VP jetzt noch versucht, mit dem Arsch einzureißen, was ich bislang mit und für den betroffenen Mitarbeiter erreicht habe. Und eigentlich hat er mir ja vor meinen Vorgesetzten unterstellt, ich würde/könnte Arbeitszeitbetrug begehen.
Viele Grüße
XX
