... Jetzt hat eine betroffene Mitarbeiterin angeregt, den Begriff "Schwerbehinderte" zu
ändern, weil er diskriminierend sei. Sie möchte, dass wir statt "schwerbehinderte Menschen"
"Menschen mit Behinderung" sagen ...
Eventuell kannst du dich mal mit ihr unterhalten in einem ruhigen Rahmen. U.U. findest du heraus, welche Motivation hinter ihrer Anregung steht.
Beispielsweise könnte es ja sein, dass sie sich durch den Aushang / die Einladung "geoutet" fühlt o.ä.
Und wo ist die Bezeichnung "Schwerbehinderte" für sie noch in Ordnung (Antragstellung oder ggf. Vorzeigen des Ausweises bei Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen) und wo nicht, was genau ist die Grenze, was triggert sie?
Mindestens für die Anmeldung (Raumbuchung oder was immer bei euch nötig ist) und in der Einladung (wie dann ggf. auch bei der Abmeldung der Kollegen vom Dienst zwecks Teilnahme an der Versammlung!) aber muss wirklich mit korrekten offiziellen Bezeichnungen gearbeitet werden wegen der schon von albarracin erwähnten Rechtssicherheit und Kostentragung usw. - ihr wollt alle keine Diskussion über Arbeitszeitbetrug oder Stundenabzug führen, weil ihr irgendeinen nicht genauer spezifizierten Kaffeeklatsch gemacht habt - sondern es geht um eine die Versammlung der Schwerbehinderten gemäß des bereits erwähnten § 178 Abs. 6 SGB IX.
Wäre es für die Versammlung, wo man ja nicht unbedingt den juristischen Begriff
verwenden muss ...
Mach es dir nicht zu schwer, indem du nach alternativen Begrifflichkeiten gräbst 
In der Versammlung kann man sich doch einfach an die Kolleginnen und Kollegen wenden.
Ich wüsste nicht, wieso ich (nach der einmaligen Erwähnung in der formellen Eröffnung u. Begrüßung) quasi "unter uns" in so einer Versammlung weiter die ganze Zeit "liebe schwerbehinderte und gleichgestellte Kolleginnen und Kollegen" oder ähnlich sagen sollte. Das wissen die Menschen doch selber, welchen Personenkreis ich eingeladen habe. ... oder welche Schwelle für die Teilnahme an der elitären Veranstaltung gilt ;)
PS: in der DDR hieß es übrigens schwerbeschädigt.
M.E. ließ dies deutlich negativere Assoziationen zu (z.B. beschädigt = kaputt) als schwerbehindert (behindert wie eingeschränkt) ....