BR beruft sich auf persönliche Schweigepflicht (Umgang mit BR / PR)

Schwill_Teiger, NRW, Thursday, 06.05.2010, 13:58 (vor 6011 Tagen)

Guten Tag.

Unser BR enthält mir als Vertrauensperson immer wieder Erkenntnisse und Sachstände zu Schwerbehinderten vor mit der Begründung, die betreffende Person habe sich vertrauensvoll an ein BR-Mitglied gewandt mit dem Hinweis, dass die Angelegenheit unter vier Augen bleiben soll.

Konkret hatten wir jüngst den Fall, dass ein Mitarbeiter, der erst kürzlich eine Schwerbehinderung erlitt, unter Beteiligung des BR-Vorsitzenden einen Aufhebungsvertrag unterschrieben hat, ohne dass die SBV über den Vorgang informiert worden wäre. Mein Protest gegenüber dem BR wurde mit der Begründung abgewiegelt, man habe dem Betroffenen versprochen, mit niemandem darüber zu reden und es sei der ausdrückliche Wunsch des Mitarbeiters gewesen, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Selbst die anderen BR-Mitglieder hätten bis vor wenigen Tagen nichts von den Vorgängen gewusst.

Ich selbst hätte als SBV natürlich mit allen Mitteln versucht, einen Aufhebungsvertrag zu vermeiden und Maßnahmen eingeleitet, um den Arbeitsplatz entsprechend umzugestalten. Nun ist der Aufhebungsvertrag jedoch unterschrieben, und ich bin machtlos.

Da dies nicht das erste Mal ist, dass mir seitens des BR SBV-relevante Informationen vorenthalten wurden (stets mit derselben Begründung, dies sei ausdrücklich auf Wunsch des Betroffenen geschehen), erhärtet sich bei mir der Verdacht, dass dies Methode hat, um meine Aktivitäten zu bremsen oder lahm zu legen.

Leider ist das Verhältnis zwischen BR und SBV extrem schlecht und von gegenseitigem Misstrauen geprägt. Was kann ich tun>


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