Weitergabe einer Mail mit Stellungnahme der SBV (Umgang mit Arbeitgeber)
Hallo an Alle,
habe lange nach einem ähnlichen Thema gesucht, aber nichts gefunden.
Ich bin als SBV geschockt, genervt, verärgert.
Ein sb Kollege hat, vorübergehend, eine verwaltungstechnische Aufgabe übernommen, die ihm viel Spaß macht. Er selber möchte diese Aufgabe gerne behalten, zumal er freie Kapazitäten hat. Der Vorgesetzte hat nun entschieden, dass der Kollege diese Aufgaben weiterführen soll, worüber er und ich ganz froh sind.
Kollegen aus einem anderen Einrichtungsteil, der am anderen Ende der Stadt liegt, haben sich nun bei ihrem Vorgesetzten darüber beklagt und mitgeteilt, wie viel Mehrbelastung diese Lösung für sie mitbringt... Daraufhin habe ich als SBV eine Stellungnahme an den entscheidenden Vorgesetzten geschickt, damit der Kollege auf jeden Fall diese Aufgabe behält.
Der Vorgesetzte hat meine Mail an den Leitungskreis weitergeleitet, was mich schon verwundert hat.
Nun aber hat sich heute heraus gestellt, dass jemand aus diesem Leitungskreis meine Mail an die Wortführerin des anderen Einrichtungsteiles weitergeleitet hat...
Ich finde, dass das nicht gerade zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit beiträgt und möchte denjenigen gerne "zur Rede stellen".
Was, außer der vertrauensvollen Arbeit, kann ich noch anbringen?
Denn er argumentiert, dass es wichtig ist, dass man weiß, wie die andere Seite denkt. Mir kommt es so vor, als wenn bewusst Unfrieden gestiftet wird.
Außerdem kann er doch nicht ohne weiteres eine Stellungnahme der SBV an Kollegen, die auch noch unzufrieden mit der Entscheidung sind, weiterleiten.
Wäre dankbar für ein paar Tipps...
Herzlichen Dank an alle und ein schönes sonniges Wochenende.