Benachteiligung im Amt ?! (Allgemeines)
Liebes Forum,
heute bräuchte ich mal eure Unterstützung.
Ich bin örtliche SBV´in bei einer Behörde und zusätzlich stv. HauptSBV´in.
Für die Arbeit in der Interessenvertretung bin ich zu 20% freigestellt, zu 80% bin ich als Sachbearbeiterin fähig.
Aktuell stehen, da im Jahr 2018 bei uns viele Projektarbeiten anstanden, Prämienvergaben an.
Und hier waren bzw. sind meine zwei Probleme :
a) der für die Prämien verantwortliche Vorgesetzte hat bei der Prämienvergabe die Gleichstellungsbeauftragte und der Personalrat beteiligt, mich aber zum wiederholten mal nicht (obwohl ich das in den vergangen Jahren stets angemahnt hatte )
b) in dem Arbeitsbereich, in dem ich tätig bin, möchte dieser Vorgesetzte die Prämien nach Arbeitszeitangebot vergeben, sprich, er möchte mir nur 80% der Prämie geben, da ich zu 20% freigestellt bin.
Das ist für mich eine ganz klare - und nun mal verbotene - Benachteiligung im Amt. Schließlich bin ich ja freigestellt, weil ich die Arbeit in der SBV leiste - somit habe ich das selbe Pensum wie alle anderen auch.
Die obigen Infos habe ich übrigens von der Gleichstellungsbeauftragten, die vorhin in Sachen Prämien beteiligt wurde.
Da ich im Moment wegen der Punkte a und b relativ angefressen bin und keinen klaren Kopf habe, weiß ich nicht so recht, wie ich mich nun verhalten soll.
Im Moment glaube ich, dass nur noch eine Beschwerde beim Beauftragten des Arbeitgebers weiterhilft.
Habt ihr Tipps für mich, wie ich mich aktuell verhalten kann, ohne allzu viel Porzellan zu zerschlagen ?
Herzlichen Dank für eurer Feedback !