Hallo Hartmut,
dies kann natürlich nicht gehen, Du solltest daher am Ball bleiben, dass der Fragebogen anonymisiert wird. Und auch darauf drängen, dass die Beantwortung der Fragen freiwillig ist. Problematisch ist, dass man Zusammenhänge z.B. hinsichtlich des Führungsverhaltens ziehen will (zumindest heißt es oft so in der Theorie), die einen gewissen Rückschluss beinhalten. Also - in welchem "größeren" Bereich treten welche Probleme auf, die sich im Idealfall wie abstellen ließen. Aber wenn natürlich Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind, muss die Frage anders formuliert werden bzw. bestimmte Fragen können dann so nicht gestellt werden. Die einzelnen Interessenvertretungen werden bei den Ergebnissen einer solchen Umfrage, also der Auswertung beteiligt, aber nicht zwingend bei Erstellung. Werden die Kollegen bei Euch in der Firma nicht vorher über den Sinn und die Art und Weise einer solchen Umfrage informiert? Das fängt schon dabei an, dass gewissen Unsicherheiten (z.B. verbunden mit dem Titel "psychische Belastungen am Arbeitsplatz") ausgeräumt und ein Verständnis bei den Mitarbeitern geschaffen werden sollte. Das wäre Aufgabe des Arbeitgebers.
Schöne Grüße
fragezeichen