Arbeitszeitenreduzierung (Allgemeines)
Hallo,
bei der Kategorie bin ich mir nit ganz sicher, darum mal im allgemeinen geschrieben.
Ich arbeite bei der Telekom und bin schwerbehindert. In meinem Vertrag habe ich eine 37,6 Stunden Woche. Letztes Jahr hat die Telekom EZA Tage eingeführt um die Arbeitszeit auf 36 Stunden zu verkürzen.
Diese Tage sind wie Urlaubstage, 14 an der Zahl, welche dann wiederum auf Stunden umgerechnet werden.
Die EZA Tage / Stunden verringern sich im Krankheitsfall um 0,4 Stunden pro Krankheitstag.
Nun gibt es die Möglichkeit sich, als Schwerbehinderter, von diesen EZA-Tagen befreien zu lassen wenn man den folgenden Text an die Personalabteilung (HR) sendet:
‚Da ich aus behinderungsbedingten Gründen eine Wochenarbeitszeit von 38 Stunden nicht leisten kann, sondern nur 36 Stunden, bitte ich ab dem 01.01.2020 um eine dauerhafte Herausnahme aus dem EZA-Modell.
Ich bitte um Zustimmung.
Macht das überhaupt so Sinn, mich auf meine Behinderung berufen zu müssen, oder sieht die Situation eher aus euerer Sicht so Komplex aus, das ein RA diese Situation besser beurteilen könnte.
Ich möchte hier keine Rechtsberatung, sondern eher eine Meinung aus der Sicht von nicht betroffenen Personen. Da mir die zusammenhänge dieser Tage und einer Schwebehinderung nicht ersichtlich wird.