Bundesagentur - Ausbildung (Allgemeines)
Ich muss jetzt mal mein Leid klagen und fragen wie ihr damit umgeht. Als SBV bei einem kommunalen Arbeitgeber arbeite ich toll mit dem Integrationsamt zusammen. Es ist uns gelungen viele Arbeitsplätze "passig" zu machen so dass viele behinderte Menschen gut bei uns arbeiten können. Das läuft richtig prima und es erwartet ja auch niemand goldene Löffelchen.
Bei unseren Azubis für die ja die Bundesagentur zuständig ist werden ständig Hürden in den Weg gelegt. Beantragte Hilfsmittel kommen erst frühestens nach einem Jahr, alles dauert ewig und es sind immer erst Widersprüche notwendig. Es muss hier der Eindruck entstehen, die Agentur möchte gern ihre Bildungsstätten füllen und macht es der Betrieblichen Ausbildung so schwer wie möglich. Wenn es von Seiten der Agentur keine Genehmigung für den Azubi gibt die Ausbildung zu beginnen sollen Betrieb und Azubi doch sehen wie sie klar kommen... Das ist so anstrengend!
Dabei sind die Bildungswerke für die meisten eben keine echte Alternative. Nach dem Abschluss dort hat man auf dem 1. Arbeitsmarkt nur wenig Chancen. Wir bilden auch junge Menschen mit größeren Handicaps aus und das erfolgreich. Die gehen dann für gewöhnlich auch nicht weg und wir übernehmen die meisten. Wir haben so engagierte Ausbilder*innen aber wenn ein Hilfsmittel fehlt wird es schwierig.
Wie sind eure Erfahrungen? Was kann man für bessere Zusammenarbeit tun?