vertrauensvolle Zusammenarbeit (Wahlen)

micha, Rheinland/Pfalz, Tuesday, 28.11.2006, 19:37 (vor 7266 Tagen)

Hallo liebe Kollegen/innen,

wie ich in meinem letzten Beitrag berichtet habe, bin ich nun wieder gewählt worden.
Heute war nun die erste Personalratsitzung seit der Wahl. Nun hat der PR mir heute mitgeteilt das er nicht von der einwandfreien Durchführung überzeugt ist. Um es mit deren Worten zu sagen: "Hier ist etwas gemauschelt worden" Man wirft mir bzw. dem Wahlvorstand (in dem ich auch war) nun vor, wir hätten einen Wahlvorschlag nicht richtig behandelt und somit die Wahl dieser Person verhindert. Da dieser Wahlvorschlag aber ungültig war (die Gründe sind berechtigt) wurde er von uns auch nicht zugelassen. Wir haben uns sogar beim IA und bei einem Kollegen der mehrere Hundert SchwB. hat erkundigt. Dieser Wahlvorschlag ist definitiv als ungültig zu sehen.
Nun hat der PR heute den Beschluß gefasst, die Wahl vom AG überprüfen zu lassen. Meine Frage:
Ist das möglich was der PR vorhat>
Soll ich trotz dem Vorwurf des Wahlbetruges stillhalten>
Was für Möglichkeiten hat der Wahlvorstand>
Oder soll ich den Spieß umdrehen> Der PR hat gesagt wir hätten dies zulassen sollen. Ist das nicht eine Aufforderung zum Wahlbetrug von Seiten des PR>
Sollen wir uns jetzt schon Rechtsbeistand besorgen oder abwarten>
Ich weiß.... viel Fragen.
Hoffentlich auch viele Antworten.

Liebe Grüße Micha

P.S. Die vertauensvolle Zusammenarbeit mit dem PR ist für mich momentan nicht mehr gegeben.

--
Gruß Micha

vertrauensvolle Zusammenarbeit

Hans-Peter-Semmler, Regensburg, Tuesday, 28.11.2006, 20:00 (vor 7266 Tagen) @ micha

» Nun hat der PR heute den Beschluß gefasst, die Wahl vom AG überprüfen zu
» lassen. Meine Frage:
» Ist das möglich was der PR vorhat>
Anfechtungsberechtigt sind:
- drei Wahlberechtigte,
- der AG bzw. der Leiter der Dienststelle.
Das bedeutet, wenn der PR den AG überzeugt, dass dieser die Wahl anfechtet - dann kann er innerhalb 10-14 Tage (je nach Bundesland) nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses die Wahl anfechten.

» Was für Möglichkeiten hat der Wahlvorstand>
Keine, denn er hat mit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses sein "Mandat" nieder gelegt.

» Oder soll ich den Spieß umdrehen> Der PR hat gesagt wir hätten dies
» zulassen sollen. Ist das nicht eine Aufforderung zum Wahlbetrug von Seiten
» des PR>
Nein, das ist nur seine subjektive Ansicht. Er war ja bei der Urteilsfindung des WV nicht dabei.

» Sollen wir uns jetzt schon Rechtsbeistand besorgen oder abwarten>
Ist nicht nötig. Erst wenn es sicher ist, dass die Wahl angefochten wird - dann ist Rechtsbeistand sinnvoll.

» Die vertauensvolle Zusammenarbeit mit dem PR ist für mich momentan
» nicht mehr gegeben.
Lass dich nicht entmutigen. Dies sind "Machtspiele" am Anfang der Wahlperiode. Vor allem, versuche sachlich zu bleiben und "schlag" nicht mit den gleichen "Waffen" zurück.
Außerdem wäre es interessant warum der PR so reagiert. Mag er dich nicht - oder wollte er leiber den anderen Kandidaten> Wenn ja - warum> Was kann der, was du nicht kannst>

--
Herzlichen Gruß
Hans-Peter

vertrauensvolle Zusammenarbeit

micha, Rheinland/Pfalz, Wednesday, 29.11.2006, 06:41 (vor 7266 Tagen) @ Hans-Peter-Semmler

Hallo Hans Peter

» » Was für Möglichkeiten hat der Wahlvorstand>
» Keine, denn er hat mit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses sein "Mandat"
» nieder gelegt.
Gut, also darf nun jeder sagen der Wahlvorstand hat betrogen! Wir können ja nichts daran machen weil es uns ja nicht mehr gibt.
Es muss doch hier etwas geben was die Mitglieder des WV vor so etwas schützt>
» Lass dich nicht entmutigen. Dies sind "Machtspiele" am Anfang der
» Wahlperiode.
Bin nun seit 5 Jahren VP. Die "Machtspiele" haben wir längst durch. Es geht hier nur darum, das sie gern diese Person als VP gesehen hätten.
» Außerdem wäre es interessant warum der PR so reagiert. Mag er dich nicht -
» oder wollte er leiber den anderen Kandidaten> Wenn ja - warum> Was kann
» der, was du nicht kannst>
Z.B. kann ich mir vorstellen, das ich denen als VP zu unbequem bin. Da ich in der letzten Zeit sehr viel auf das SGB IX gepocht habe und einiges "durchgeboxt" habe was schon lange fällig war (z.B. Beteiligung bei Einstellungen, Teilnahme an Sitzungen, Beteiligung bei Um/neubauten...)und halt auch mit der Aussetzung eines Beschlusses gedroht habe. Dies sind alles Sachen die ein PR normalerweise unterstützen sollte. Da unser PR aber nicht kritikfähig ist (du sollst keine anderen Götter haben neben mir..) versuchen Sie jetzt mit allen Mitteln "Ihren VP" ins Amt zu bekommen.

--
Gruß Micha

RSS-Feed dieser Diskussion