Gleichstellung ohne Arbeitgeberbeteiligung (Gleichstellung)
Hallo,
weiß da jemand Rat: Eine Beschäftigte eines kleinen Betriebes ohne eigenen Betriebsrat und ohne SBV hat einen GdB von 30. Da sie vom Arbeitgeber regelrecht gemobbt wird - u.a. auch wegen ihrer verminderten Leistungsfähigkeit, habe ich (SBV in einer anderen Firma) ihr geraten, die Gleichstellung zu beantragen. Sie hat in diesem Antrag ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Arbeitgeber dazu aber von der Agentur für Arbeit nicht befragt werden darf, weil dann sehr damit zu rechnen ist, dass das Mobbing weiter zunimmt oder sie den Arbeitsplatz endgültig gekündigt bekommt.
Der Bearbeiter der Agentur für Arbeit besteht aber trotzdem auf der Stellungnahme des Arbeitgebers. Und man halte sich fest: Selbst im Büro der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung bekam ich tel. die Auskunft "das gehe in Ordnung und man nehme billigend in kauf, dass ihr gekündigt wird".
Das kann doch wohl nicht wahr sein, denn das exakt soll doch durch die beantragte Gleichstellung vermieden werden. Wer weiß da Hilfe> Danke!