Antrag auf Schwerbeinderung (Allgemeines)

Frauenlob, Monday, 29.05.2023, 11:27 (vor 342 Tagen)

Ein Kollege erlitt einen Darmdurchbruch (Divertickel) in den Bauchraum. Ausserdem wurde eine Magensonde gesetzt.
Ist es ratsam einen Antrag auf Schwerbehinderung zustellen?

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Antrag auf Schwerbeinderung

Hendrik1, Niedersachsen, Monday, 29.05.2023, 20:24 (vor 341 Tagen) @ Frauenlob

Moin Moin Frauenlob,

ab einem GdB von 20 gibt es einen Steuervorteil, daher Antragsstellung ja.

Erfolgsaussichten der Schwerbehinderung hängen davon ab, ob es dauerhaft oder längerfristig schwere Folgen gibt (künstlicher Darmausgang, bleibt die Magensonde auf Dauer, wieviel vom Darm wurde entfernt, reicht der Rest für ausreichende Ernährung aus, gibt es andere Folge wie Durchfall etc.) daher ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten.

Liebe Grüße

Hendrik

Antrag auf Schwerbeinderung

Kasandra, Saturday, 08.07.2023, 00:04 (vor 302 Tagen) @ Frauenlob

Hallo Frauenlob,

ein Divertiekel ist erstmal keine Schwerbehinderung. Dies kann jeden Treffen.

Post-Operativ kann natürlich eine Magensonde mal temporär gelegt werden.

Welche Diagnosen hat Dein "Schäfchen"? Wann wurde die Sonde entfernt, oder liegt diese länger 6 Monate?
Gibt es bestehende Grunderkrankungen z. B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa?, Wurde ein künstlicher Darmausgang gelegt?
Ist die Grunderkrankung eine Autoimunerkrankung? Wenn ja welche?

Welche Einschränkungen bestehen über 6 Monate?

Mal eben kurz, temporär, post-operativ eine Magensonde im Sinne der klinischen Behandlung rechtfertigt keinen GdB.

Um Deine Frage zu beantworten bedarf es mehr Informationen.

Ebenfalls wichtig, was steht im Reha oder AHB Bericht über Einschränkungen und Einsatz des Mitarbeiters?
Welche Hilf- / Heilmittel werden dauerhaft benötigt?

Wie kann Dein MA seine Arbeit weiterhin ausführen? Mit oder ohne Einschränkungen?

Viele Grüße,

Kasandra

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