Gleichstellung eines Beamten dem Entlassung droht (Gleichstellung)
Liebe Leser im Forum,
ich bin vor einigen Jahren verbeamtet worden. Nun soll ein Verfahren auf Aberkennung der Verbeamtung gegen mich eröffnet werden. Ich habe vor der Einstellung eine u.a. behinderungsbedingte Depression verschwiegen. Den Fehler habe ich (ohne äußere Not) selber gemeldet.
Ich habe, seitdem ich 18 bin, einen GdB von 30 mit Gleichstellung. Dies resultierte aus einer schweren Hormonstörung, deren Folge erheblicher Kleinwuchs war. Dies ist Gott sei dank vorbei, die schwere Hormonstörung ist aber leider geblieben. Leider steht auf dem Bescheid über die 30 % nur der Kleinwuchs. Die verbliebene Hormonstörung würde wohl einen GdB von 20-40 ergeben. Hinzugekommen sind Depressionen sowie eine schwere Platzangst.
Im Zusammenhang mit der wohl bevorstehenden Beteiligung des Integrationsamtes in Sachen Anfechtung der Beamtung überlege ich, schon jetzt einen Verschlechterungsantrag zu stellen, zumal das Int.-Amt evtl. sowieso auf die so nicht mehr bestehende Behinderung aufmerksam wird. Nach ganz vorsichtigen Schätzungen würde der GdB wohl wiederum so 30-40, max. 50 betragen. Nun meine Frage: Ist es möglich, als Beamter mit drohender Entlassung wohl eine Gleichstellung zu erreichen > Normalerweise sind Beamte ja (zu Recht) von der Gleichstellung ausgeschlossen, da sie nicht kündigungsbedroht sind.
Und noch eine Frage, bleibt der bisher bestehende Kündigungsschutz bei mir bestehen, auch wenn ich jetzt einen Verschlechterungsantrag stelle >
Ich hoffe, einer der Experten hat in diesem schwierigen Fall einen Rat für mich. Vielen Dank !
Bernd