Verkürzung der Arbeitszeit (Allgemeines)

wasi, NRW, Friday, 16.12.2011, 08:06 (vor 5422 Tagen)

ich bräuchte bitte Ihren Rat zu folgender Sachlage: ein schwerbehinderter MA (100%) hat einen Vertrag über 35 Stunden und ließ die AZ seit 2004 wegen MS und der daraus resultierenden Folgen bereits 6x auf 25 Std. reduzieren.

In diesem Jahr hat der Mitarbeiter die 3-Monats-Frist verpasst, woraufhin der Arbeitgeber ihn vor die Wahl stellte, den Stundenlohn zu reduzieren, oder wieder die vollen 35 Stunden arbeiten zu müssen (im ersten Quartal).
Der MA lehnte auf Anraten des BR ab. Daraufhin wurde dem MA mündlich mitgeteilt, dass er im ersten Quartal die 35 Std. arbeiten müsse.
Abgesehen davon, dass keine schriftliche Ablehnung einen Monat vor Beginn der 35-Std-Arbeitszeit erfolgte, sondern nur eine mündliche, sehe ich hier eindeutig eine Benachteiligung des behinderten Mitarbeiters. Gilt die 3-Monats-Regelung auch für behinderte Mitarbeiter> Gibt es etwas, was der Arbeitgeber hier noch dagegen aus dem Ärmel zaubern könnte>:

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Vicky


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