Rassismusanschuldigungen durch sb Kollegin (Allgemeines)
Hallo Ihr Lieben,
das hochsensible Thema "Vorwurf von Rassismus" beschäftigt mich zur Zeit!
Eine sb Kollegin mit Migrationshintergrund, welche zugleich auch Stelli ist, hat mir gegenüber den Verdacht geäussert, dass sie von einer anderen Person wegen ihrer Hautfarbe etc. benachteiligt wird. Diese Person ist zugleich ihre stellvertretende unmittelbare Dienstvorgesetzte und örtliche Frauenbeauftragte. Die sb Kollegin gab mir ihr Einverständnis, dass ich mit der beschuldigten Person darüber sprechen darf.
Leider ist die sb Kollegin in der Vergangenheit mehrfach durch agressives Verhalten und Drohungen gegenüber Betriebsangehörigen aufgefallen und es hat auch schon Gespräche mit dem Personalrat und der Personalstelle gegeben. Es besteht die Möglichkeit, dass dieser Rassismusvorwurf ein erneuter Versuch ist, die stellv. Dienstvorgesetzte zu diskreditieren und diese Person möchte sich nun gegen solche Unterstellungen verwehren.
Kann ich mich bei solch schweren Anschuldigungen noch auf meine Schweigepflicht als Vertrauensperson berufen oder ist hier bereits ein Grad von "betriebsschädigenden Verhalten" erreicht, hinter dem die Pflicht zur Verschwiegenheit zurückstehen muss> Und wenn zur Zeit auch nur im ruhenden Mandat, wäre die sb Kollegin als Stelli noch für das Mandat tragbar oder sollte dies dem Widerspruchsausschuss beim Integrationsamt in Form eines Antrages auf Mandatsenthebung vorgetragen werden>
Gruß Roland