Krankheit - Einschätzung durch Chef (Allgemeines)
Servus ferluipear,
» an mich ist ein Chef herangetreten. Es geht um eine schwerbehinderte
» Kollegin, die Ausfallzeiten hat.
Ich gehe mal davon aus, dass dies die ordentliche Beteiligung gemäß § 95(2) bzw. 84(2) ist.
» Wird jetzt ein BEM-Fall.
Bedeutet, dass sie 6 Wochen im zurückliegenden Betrachtungstzeitraum erkrankt war. Nun muss sie erst mal einem BEM zustimmen.
» Eigentlich ist es eine körperliche Behinderung. Jedoch ist sie auch in
» psychologischer Behandlung, was ja nicht unbedingt was heißt. Aufgrund von
» Stress.
Hast du mir diesbezüglich gesprochen oder woher hast du das Wissen, dass die KT damit zusammenhängen>
» Der Chef hat mich gefragt, wie er einschätzen soll, ob die Kollegin nicht
» will, oder nicht kann.
Wenn es ein richtiges BEM wird, und dies hoffe ich doch bei euerer Behördengröße, dann ist doch nicht er allein im Gespräch mit der Kolln.
Außerdem soll er nicht schätzen, sondern im gespräch soll geklärt werden ob betriebliche Belange für die KT ausschlaggebend sind bzw. wie ihr geholfen werden kann.
» Überchef sagt, er hat da vollstes Vertrauen in den
» Chef /bzw pauschal die Chefs. Das war nicht personalisiert.
Da stellt sich doch gleich die Frage wer lt. Dienstvereinbarung die Gespräche führt.
» Nichts desto trotz möchte der Chef von mir wissen, wie er sich verhalten
» soll. Wie soll er mit der Verantwortung umgehen, die ihm übertragen wurde>
Reden reden und reden um oben erwähntes Ziel zu erreichen. Und dies bitte mit deiner Anwesenheit.
» Ich wünsche mir hier keine Lösung, das könnt Ihr gar nicht.
Da hast du Recht! Lösen musst du es selbst. Denke aber bitte mal nach ob ihr ein vernünftiges BEM bzw. eine Dienstvereinbarung dazu habt.
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Herzlichen Gruß
Hans-Peter