Datenschutz im Bewerbungsverfahren (Allgemeines)
Guten Morgen,
als Vertrauensperson soll mir im Bewerbungsverfahren mit schwerbehinderten Bewerbern aus Datenschutzgründen alle Informationen vorenthalten werden. Ich sollen mir keine Bewerberdaten weder von schwerbehinderten noch den anderen Bewerbern übersendet bzw. überlassen werden. Aus Persönlichkeitsschutzgründen der Bewerber. Dies soll nicht den Personalrat treffen.
Mein Arbeitgeber sieht hier den Schutz der persönlichen Daten der Bewerber höher an, als mein Recht nach § 178.
Wie seht Ihr das und wie kann ich mich am Besten dagegen wehren?
Vielen Dank fürs Mitdenken.
Hey
ein sehr intereressanter Versuch von deinem AG dich kalt zu stellen. PR deutet daraufhin, das es sich um ÖD handelt?
Für dich gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:
1. Gleich den Holzhammer raus holen
oder
2. es erstmal im Guten zu versuchen.
Sollte der AG dich schon mehrmals in deinr Arbeit behindert haben, solltest du dich für 1. entscheiden.
a) Anzeige wegen Mandatsbehinderung
b) Intergrationsamt informieren und um Unterstützung bitten
c) PR Vorsitz bitten dem AG mitzuteilen, das es ab sofort bei Personalentscheidungen (Versetzung, Beförderung, Einstellungen) bei denen sb Mitarbeiter beteiligt sind, es keine Zustimmung mehr geben wird
Falls du es erst nochmal mit einem Gespräch versuchen willst, kannst du innerhalb des Gespräches ja auf die Möglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen, hinweisen. Freundlich, aber bestimmt ihn wissen lassen, das du diese Möglichkeiten dann natürlich in Anspruch nehmen wirst.
Halt uns mal bitte auf dem laufenden, wie es weitergeht.
VG
Hotte
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Richard v. Weizsäcker:
"Nicht Behindert zusein,ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jeder Zeit genommen werden kann."