Gleichstellung für Interessenvertreter (Gleichstellung)
@All,
Aktueller Stand nach dem Widerspruchsausschuss:
also, dieser Widerspruchsausschuss ist in meinen Augen echt 'ne Farce, knapp 10 Minuten hat der Spuk gedauert. Und folgendes wurde mir dort mit auf den Weg gegeben:
-Um eine behindertengerechte Arbeitsplatzausstattung zu bekommen, muss man doch nicht gleichgestellt sein, die Rentenversicherung ist doch auch für nichtbehinderte zuständig.
-Unterstützung des IA bekomme ich doch sicher auch so, habe ja als SBV bestimmt einen guten Draht zu denen. Also, soll man ganz offiziell seine Stellung als Interessenvertreter ausnutzen, um daraus einen Vorteil zu ziehen. Ich denke nicht, dass das ein sauberer Weg ist.
-Hinweis, dass das Amt zeitlich begrenzt ist, wurde mit der Erwiederung "Sie haben doch noch die Nachwirkung" abgeplättet.
-Behindertengerechte Pausenregelung oder entsprechende Zielvereinbarungen> Nicht nötig!!
-Die Stellungnahme des BR und der GSBV, die die Gleichstellung sehr befürwortet haben, hat sie überhaupt nicht interessiert, obwohl sie in ähnlicher Formulierung schon vielen Kollegen zur Gleichstellung verholfen hat.
So bringen sie einen dazu, sein Amt niederzulegen, schließlich ist jeder doch sich selbst am nächsten. Für die Kollegen macht man sich krumm (ich machs ja gerne!), aber für sich selbst kann man nichts tun, weil man dieses Amt inne hat, in meinen Augen falsche Welt. Bin im Moment echt gefrustet, warte jetzt nur auf die Begründung und werde dann wohl klagen.
Letztendlich wird so sogar auch der AG bestraft, zum Einen hat er einen etwas eingeschränkten MA, der auch noch SBV ist und dadurch häufig "unproduktiv" und zum Anderen muss er auch noch Ausgleichsabgabe zahlen, obwohl er ja eigentlich einen Behinderten beschäftigt.
Bis Bald, viele Grüße
Zuli