PL provoziert Verhinderungsvertretung durch Terminüberschneidung (Allgemeines)

Phönix, NRW, Saturday, 19.10.2024, 10:30 (vor 731 Tagen) @ WoBi

Hallo WoBi,

der Informationszugang an die SBV ist klar geregelt, auch für den Verhinderungsfall. Adressat ist immer die Schwerbehindertenvertretung, deren postalisches und elektronisches Postfach, deren Diensttelefon oder halt persönlich. Im Verhinderungsfall hat der Stellvertreter Zugang zu den Postfächern und das Telefon ist auf sein Telefon umgeleitet. Alles, was nicht über diese Wege die SBV erreicht, hat sie auch nicht erreicht!

Die Personalleitung hält auch diese Wege ein, allerdings erfolgt mittlerweile auch der Hinweis, dass der Termin unabdingbar sei und ich ja im Verhinderungsfall meine Vertretung schicken kann (auch so formuliert). Wie scheinheilig, dass ich terminlich gebunden bin, hat sie im Kalender doch gesehen!

Ohne weit ausholen zu wollen, aber ich hänge als SBV in einem Termin fest, der von mir selbst gestaltet wird und der Termin der Personalleitung ist ein BEM Gespräch ohne Verpflichtung, also noch keine 42 AU Tage beim Mitarbeitenden. Aber auch hier gibt es Besonderheiten, durch die eine Vertretung eher unglücklich ist. Vielleicht noch als Ergänzung, BEM Gespräche können im Moment noch schräg sein, sind in den Rahmenbedingungen eine Baustelle, eine Dienstvereinbarung dann über BEM-Verfahren ist noch in der Pipeline.

Die Anforderung Terminüberschneidung in der Form habe ich überhaupt erst seit diesem Jahr und auch nur mit der Personalleitung, die wieder einmal mit der Information an mich, auch schon den betreffenden Mitarbeitenden eingeladen hat und mich damit zum Handeln zwingend.

Zwar finde ich auch meist Möglichkeit solche Terminüberschneidungen aufzulösen, aber ich möchte einfach mal die grundsätzliche Botschaft an die Personalleitung formulieren und senden, dass ein solches Vorgehen nicht nur unglücklich, sondern auch nicht zulässig ist (?), wenn man es denn greifbar machen kann. Der Appell allein reicht nicht, denn ihre Antwort ist einfach: "Ich mach das so und wenn es ihnen nicht passt, können Sie ja vor Gericht gehen!"

Vielleicht noch der Hinweis, dass meine Personalleitung schon immer kreative Ideen und Interpretationen hatte, um mir meine Arbeit zu erschweren.

Gruß
Phönix


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion