Wiedereingliederung wurde total verkorkst (Allgemeines)
Moin,
ich habe nun meinen ersten richtigen grossen fall und verzweifel schon fast daran.
ich habe einen MA mit 50%, der nach knapp 1,5 jahren wieder zurück gekommen ist. von dem ich nur zufällig erfahren habe und nun in seiner wiedereingliederung ist und da steckt auch schon der teufel im detail.
also er ist filialleiter und seine filiale wird für gut 6 monate geschlossen, daher hat man ohne mich vorab zu informieren, eine versetzung letzte woche über den BR beantragt. hintergrund ist, das es sonst keine filiale gibt, wo kein filialleiter ist.
der arbeitsweg wird länger und schlechter mit den ÖVPN zu erreichen, allerdings hat der BR zugestimmt, da es laut bahn.de knapp 1 std dauert und für ihn vertretbar ist.
in der versetzung wurde weder mitgeteilt wie viele stunden er arbeiten soll, noch das es sich um eine wiedereingliederung handelt. daher habe ich der versetzung nicht zugestimmt. der AG meint allerdings auf der sicheren seite zu sein, da BR ja zugestimmt hat.
nun habe ich dem AG mitgeteilt das der weg zu lang ist ohne auto, es vorher keine gespräche zur wiedereingliederung gegeben hat und da es in der filiale keinen filialleiter gibt, auch keine vernünftige schrittweise eingliederung möglich ist. zusätzlich angeboten, bzw. den willen geäussert, das es noch mal ein 10 augen gespräch mit dem MA geben soll.
des weiteren hat der MA den wunsch geäussert, seine wiedereingliederung in einer anderen filiale zu machen, auch diesen wunsch habe ich dem AG mitgeteilt, worauf nur gesagt wurde es wurde alles getan das eine beste schrittweise wiedereingliedrung gewährleistet ist.
nun hat mich der MA gestern abend angerufen und gesagt es ist das totale chaos in dieser filiale. das stammpersonal ist krank oder im urlaub, einen tag stand er 2 stunden vor verschlossen türen, da die aushilfe eine andere filiale öffnen musste. auch hat man alle seine zugänge gesperrt und somit hat er nur ärger zur zeit. er hatte schon gesagt das er nach 3 tagen a`3 std schon jetzt wieder fertig mit der welt ist und scheinbar keiner etwas mit ihm anzufangen weiss.
ich will nun nächste woche das gespräch am runden tisch mit dem AG, BR, MA und mir einberufen.
hat daher jemand einen guten tipp für mich, wie ich den AG überzeugen kann, das der MA in seine wunsch filiale kommt> kann ich evtl. noch einen § ziehen, da der AG ja eine führsorgepflicht hat>
es kann ja nicht sein, das die wiedereingliederung den MA gleich wieder zum arzt treibt>!
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SBV, 16 Schwerbehinderte Arbeitnehmer, Privatwirtschaft, SGB IX