Wiedereingliederung wurde total verkorkst (Allgemeines)

albarracin, Baden-Württemberg, Sunday, 26.02.2012, 13:59 (vor 5353 Tagen) @ kaffeetrinker

Hallo Kaffeetrinker,

Bernhard hat leider schon recht. Auch nach meiner Meinung fehlen bei Dir elementare Kenntnisse, die man nicht aus der Praxis, sondern zuerst mal in Schulungen lernt.
Hättest Du von vorneherein die Nichtbeteiligung der SBV ggü. dem AG moniert und die Umsetzung ausgesetzt bis zur vollständigen Information/Beteiligung der SBV, wärst du von Anfang an besser informiert gewesen, hättest Einfluß nehmen können und die Sache wäre nicht so "verworren" geworden.
Das der AN das Spiel des AG mitspielt und die WE in einem anderen Standort nicht so schlimm findet, ist bei Existenzängsten nicht so verwunderlich. Schon hier wäre im Vorfeld ein klärendes Gespräch zwischen SBV und AN (ggfs. mit Unterstützung des IFD) nötig gewesen, um Wünsche, Fähigkeiten, Möglichkeiten zu besprechen und in eine gemeinsame Strategie umzuwandeln.

Das du in deinem Posting mit keinem Wort Integrationsamt, Integrationsfachdienst und Beauftragter des AG erwähnst, lässt für mich nur den Schluß zu, daß diese Institutionen an dem Vorgang bisher überhaupt nicht beteiligt wurden. Auch dies wäre nicht nur im Fall des IA ein Gesetzesverstoss (§ 84 Abs. 1 SGB IX) des AG, sondern auch eine erhebliche Pflichtverletzung der SBV, wenn diese nicht selbst dafür sorgt, daß das Hilfs- und Unterstützungspotential von IA bzw. IFD für den sb AN mobilisiert wird und der Beauftragte des AG auf seine Pflichten (und persönliche Haftung) zur Einhaltung der Schutzvorschriften für sb AN hingewiesen wird.

Es tut mir leid, aber so, wie Du den Fall schilderst, brauchst Du Dich aufgrund deiner mangelhaften Kenntnisse und Handlungskompetenz nicht wundern, daß Du offensichtlich nicht ernst genommen wirst.

--
&Tschüß

Wolfgang


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