Berechnung Fehltage - Vier-Tage-Woche (BEM)
Evtl. habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Daher das konkrete Beispiel, wie es bei uns - m.E. falsch - gehandhabt wird.
Eine Beschäftigte arbeitet in 4-Tage-Woche. Sie ist zwei-, dreimal kürzer krank, danach länger.
Der Arbeitgeber schaut nur auf die 4 Tage pro Woche - zählt also reine Werktage als Fehltage.
Zieht dann DAFÜR aber die Grenze von 42 Tagen heran - auf dieser reinen Werktagsebene. Das heißt, die 42 Kalendertage wären ja eigentlich viel viel früher erreicht.
Trotz Bitten der Beschäftigten (SB) wird ihr ein BEM zunächst vehement verwehrt. Der Arbeitgeber wartet, bis die 42 Werktage vorbei sind bzw. sogar noch länger (weil die Personalabteilung unterbesetzt sei und man diese Tage angeblich händisch errechnen müsse). Das BEM wird erst angeboten, als bereits 8 oder 9 Wochen vorbei sind, wenn man die Kalendertage zählt.
DAS kann ja nicht im Sinne des Erfinders sein... und deshalb meinte ich, dass es insbesondere bei weniger als 5 Tagen Arbeit pro Woche zielführender (und jedenfalls nicht falsch) wäre, auf die Werktage abzuzielen und dann aber eben 30 (bei 5 Tage-Woche) oder ggf. weniger Fehltage zu berücksichtigen.
Bei uns führte das dazu, dass der Beschäftigten viel zu lange nicht geholfen wurde.